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TAR 2018 - Etappe 4

Die Vorfreude vor der dritten Etappe war groß! Es sollte technisch werden, alpin, hoch, steil… Wir wurden nicht enttäuscht! Das Wetter an diesem Tag ein Traum. Die Startzeit auch: 9 Uhr ist deutlich humaner als 6 Uhr. Es war also angerichtet für eine große Etappe an diesem Tag. Nach dem Startschuss führte uns der erste Anstieg über einen extrem schmalen Single-Trail die ersten Höhenmeter hoch zum Riffelsee. Uns war wichtig als erstes Team den Trail in Angriff zu nehmen und dadurch unseren Rhythmus laufen zu können. Nach dem Startschuss ging es 500m durch den Ort, dann mit Vollgas in den Berg. Das Tempo war von Anfang hoch und schnell durfte ich feststellen, dass die vergangen Tage muskulär doch nicht so ganz spurlos an mir vorbei gegangen sind. Aber egal, reinfinden, einen Schritt vor den anderen setzen und nicht verzagen! Gemeinsam bewältigten wir die ersten Höhenmeter und den ersten Downhill bevor es dann richtig los ging! Ein schmaler Trail führte uns immer weiter nach oben: 1200Hm in extrem steilem Gelände – seilversicherte Stellen inklusive! Ein Traum nur leider waren die Beine nicht ganz so frisch, wie erhofft. Das in der Gesamtwertung führende Team drückte mächtig aufs Tempo, legte Meter um Meter zwischen uns. Kämpfen, dranbleiben, weiter drücken, drücken, drücken… Laufen kann manchmal so gnadenlos sein! Vom höchsten Punkt des gesamten TAR ging es in einen steilen Downhill, Gletscherquerung inklusive! Ein französisches Team überholte uns, sodass wir uns nun an dritter Position befanden. Ein Sieg auf der heutigen Etappe rückte zu diesem Zeitpunkt schon in weite Ferne, aber egal! Es ging darum den Abstand im Gesamtklassement möglichst gering zu halten! Ein zweiter Anstieg und dann folgte ein langer und zäher Downhill nach Sölden. Wir liefen es laufen, so gut das eben geht mit müden Oberschenkeln. Es kann verdammt weh tun. Im oberen Teil überholten wir wieder die Franzosen. Man könnte eher von einem kontrollierten „Fallen“ sprechen, als von Laufen. Vollgas, Vollgas, Vollgas! Auf den letzten 3km wurde es nochmals ein wenig technischer und die Franzosen schoben sich kurz vor dem Ziel doch nochmals an uns vorbei. Als drittes Team liefen wir über die Ziellinie dieser schweren Etappe! Über 6min hinter den Siegern, bedeutet wieder 6min im Gesamtklassement verloren, aber Platz zwei deutlich gefestigt! Die Etappe war toll, mit etwas frischeren Beinen, vielleicht noch ein bisschen „toller“, aber noch sind es drei Tage und es folgen Etappen, die uns definitiv liegen sollten. Wir sind bereit! Stay tuned!