Folge meinem Training auf Strava:


Sponsoren:

Links:


TRANS ALPINE RUN 2015 - Tag 3

In meiner Vorbereitung auf den TAR wurde mir immer wieder gesagt: Erstens: Langsam angehen, denn "hinten raus" wird das Rennen entschieden. Und zweitens: Vergiss alle guten theoretischen und taktischen Vorsätze. Spätestens ab Etappe 3 läufst du sowieso einfach nur so, wie es eben geht.

Naja, nach Etappe 3 muss ich sagen: Scheint was dran zu sein... Inzwischen haben sich die bekannten Gesichter, die zu Beginn jeder Etappe ein ähnliches Tempo anschlagen, gefunden und so begibt man sich munter bzw. von Tag zu Tag ein Stückchen weniger munter auf den nächsten Abschnitt der Alpenüberquerung. Die morgendliche "Zeremonie" vor dem Start ist einmalig. Müde Gesichter, getapte Beine, bange Blicke... Die Kontrolle des Rucksacks, der verpflichtend die wichtigen Utensilien für etwaige Ausnahmesituationen beinhaltet, stellt einen Teil dieses immer gleichen Ablaufs dar; heute Morgen besonders früh. Bereits um 7 Uhr fiel der Startschuss zur dritten Etappe.

Von Tag zu Tag dauert es länger seinen Rhythmus zu finden, von Tag zu Tag dauert es länger bis die Muskeln auf "Betriebstemperatur" sind. Wenn es dann aber läuft, dann läufts... Dann arbeitet der Motor zuverlässig im besten Fall bis zur Ziellinie. Und heute liefs mal wieder prima. Eigentlich sollten 39km gelaufen werden, im Endeffekt zeigte die Uhr 44... Macht ja nix! Es ist und bleibt für alle die gleiche Distanz mit den gleichen Hindernissen und Schwierigkeiten. Ziemlich bald konnten wir die dritte Position im Rennen übernehmen und gaben diese bis zum Ende nicht mehr her. Auch wenn wir beide mit relativ wenig Taktik in die Etappen gehen, so habe ich das Gefühl,  dass wir viele Dinge automatisch richtig machen. Hoffen wir, dass das so bleibt, denn das Rennen ist noch lang! Morgen steht die Königsetappe auf dem Programm: 45km, 2800HM im Anstieg, davon 1600HM am Stück...PROST! Wir gehen dann mal schlafen! Gute Nacht aus Landeck :)

Kommentar schreiben

Kommentare: 0